|
Learn languages (via Skype): Rainer: + 36
20 334 79 74 or + 36 20 549 52 97
|
Das römische Recht aus der Sicht eines Laien!
Die griechische Philosophie, die christliche Religion und
das römische Recht sind die Grundlagen der europäischen Kultur. In der
Malerei gibt es sehr viele Verarbeitungen von biblischen Themen und
griechischer, römischer Mythologie, Wissenschaften und Denkmodelle bauen auf
griechischer Philosophie auf. Aber wo finden wir das römische Recht?
Vor allem in 2 Dingen:
- Die
Organisation des Staates
- Das
bürgerliche Recht
Was dem Griechen nicht gelungen war, die Organisation des
Staates, das erledigte der Römer. Schon sehr früh in der Geschichte Roms
zeigte sich, dass die Römer, wie vorher auch die Griechen noch nicht fähig
waren im Rahmen demokratischer Institutionen eine größere Gemeinschaft
zusammenzuhalten. Aber eine organisierte Hierarchie mit Diktatur (Cäsarismus)
war bereits möglich. Eine wichtige Rolle kommt hier auch der katholischen
Kirche zu, die zum Beispiel dieses Verwaltungssystem durch das dunkle
Mittelalter in die Neuzeit rettete. Nur einige westeuropäische Staaten wie England, Skandinavien und Frankreich
entwickelten andere Grundlagen. England und Skandinavien standen schon wegen
der geographischen Entfernung weniger unter dem Einfluss der katholischen
Kirche und Frankreich befreite sich durch die französische Revolution und die
staatspolitische Arbeit Napoleons von diesem Joch.
Auf der privaten Seite haben wir das bürgerliche Recht.
Schon zur Zeit der Republik entstand in Rom ein reger Handel, der das ganze
westliche Mittelmeer umfasste. Die punischen Kriege mit Karthago waren im
Grunde genommen Handelskriege. Der Handel und seine geschäftlichen Grundlagen
wurden gesetzlich geregelt. Zu nennen sind Kredite, Zinsen usw. Der Erwerb
und Verkauf von Land, Immobilien und anderen Gütern bildete zum Teil riesige
Vermögensanhäufungen, für die eine rechtliche geschaffen und deren Vererbung
gesichert wurde. Die Römer waren die ersten, bei denen das Zusammenleben der
Mitglieder dieser Gemeinschaft nicht durch mündliche weitergegebene Sitten
und Bräuche, sondern durch auf Erztafeln eingeprägtes schriftliches Gesetz
bestimmt war. Seine Grundzüge spiegeln sich in Bürgergesetzbüchern vieler
heutiger Staaten wieder.
Zuletzt wäre hier noch der oströmische Kaiser Justinianus
zu erwähnen, der leider nicht Geschichte machte, weil er all dies noch einmal
gründlich zufassen ließ, sondern auch die letzten noch bestehenden Akademien
schließen ließ, weil sie der Dogmatik des Christentums nicht entsprachen und
somit dazu Beihilfe leisteten, dass griechische und lateinische Philosophie
der europäischen Welt für 6 - 7 Jahrhunderte verloren gingen und uns erst dank
der Araber wieder zugänglichen wurden.
|
Else
|
Else
|
Else
|
Else
|
Else
|
Samstag, 13. Dezember 2014
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen